Archiv der Kategorie Allergien

Vortrag am 15.09.2011

 

Trotz gesundem Essen krank?

- Histamin-Intoleranz: Was ist das? - Eine Modekrankheit? -

-Gibt es Zusammenhänge zwischen einer Histamin-Intoleranz und einer Allergie?-

 Den Vortrag hält die Dozentin

Heidi Homann

 

Donnerstag den 15. September 2011

 

 In der Apoldaer Str. 27, 28755 Bremen

 

Eintritt ist Frei

 

Willkommen sind alle Betroffene und deren Angehörige und alle die, die das Thema interessiert

 

 Es gibt auch Gelegenheit für Fragen

 

Um eine Voranmeldung wird gebeten:

Selbsthilfegruppe für Allergien & Intoleranzen

Gruppenleiterin: Sigrid Gramlow

Telefon: 0421-l 731685

Nickelallergie

Liebe Blogger,

falls Sie eine Nickelallergie haben und sich fragen, warum Sie bestimmte Lebensmittel nur sehr schlecht vertragen, habe ich hier vielleicht schon die Lösung. Nickel ist ein Kontaktallergen und macht sich hauptsächlich als Ekzeme bemerkbar. Fast alle Lebensmittel enthalten Nickel, was die Sache nicht vereinfacht. Hier ist mal eine Liste mit den stärksten Werten.

Kategorien

Lebensmittel

Samen und Nüsse bis 1500µg/100g

Pekannus, Cashewkerne, Wal- u. Haselnuss, Sonnenblumenkerne,Leinsamen, Mohn, Mandel

Kakaoprodukte bis 1480µg/100g

Schokolade (v. a. Edelbitterschokolade), Kakaopulver

Hülsenfrüchte bis 480µg/100g

Sojabohne u. Sojaprodukte, Linse, Bohne, Erbse, Erdnuss

Getreide und Getreideprodukte bis 470µg/100g

v. a. Haferflocken; Getreidekörner, (v. a. Buchweizen, Amaranth, Hirse), u. Vollkorngetreideerzeugnisse wie (Roggen-) Vollkornbrot, Müsli, Weizenkleie

Fisch u. Schalentiere bis 890µg/100g

Schleie, Hecht v. a. Muscheln, Austern, Hummer (je nach Sorte u. Fanggebiet)

einzelne Gemüsesorten, insbesondere Kohlgemüse bis 18µg/100g Einzelwerte100µg/100g

Blumenkohl, Brokkoli, grüne Erbsen

Kartoffeln bis 56µg/100g

Kartoffeln mit Schale

sonstiges bis 590µg/100g

Laktritze, Sojadrink, Haferdrink

Falls Sie sich hier wiederfinden sollten, sollten Sie nicht auf eigene Faust einfach die Lebensmittel weglassen. Auch hier gibt es eine eigene Toleranzgrenze, die man mit einer fachlichallergisch geschulte Ernährungsberatung heraus gefunden werden muß.

Ihre Sigrid Gramlow

Schuld war doch die Wurst

So ungefähr eine Woche nachdem ich die Wurst gegessen hatte, habe ich den Schlachter fragen können, ob etwas anderes verwendet wurde. Und tatsächlich wird nun zusätzlich gekörnte Brühe verwendet. Diese Brühe enthält auch noch Lactose (In geringen Mengen, für mich schon ausreichend.). Also doch nicht die Pollen und die Aufregung. Gott sei Dank. Ich hatte schon Angst, daß nun alles wieder von vorne losgeht.

Wie gehen Sie mit der Situation um, wenn Ihnen ein Diätfehler passiert? Welche Tricks haben Sie, um die Beschwerden erträglicher zu machen?

Ihre Sigrid Gramlow

Pollenallergie/Ernährung

Ich habe eine schlimmes Wochenende hinter mir. Ich habe wie immer meine Lebensmittel gegessen. Aber die Nacht von Sonntag auf Montag ging es mir sehr schlecht, da ich mich vor Magenkrämpfe gekrümmt habe. Es ging soweit, daß sich meine sonstigen Beschwerden um 200% verschlimmert haben. Ich hatte keine Ahnung was ich nun wieder falsch gemacht habe.

Da ich mit einem Beratungsbus der Krankenkasse und meiner Ernährungsberaterin unterwegens bin, bzw. jeden Tag in eine andere norddeutsche Stadt fahren. Jedenfalls habe ich sie gefragt, was das Problem ist und sie sagte mir, daß z.ZT. sehr viele Pollen unterwegens sind und die Aufregung, wegen dem Beratungsbus wohl auch seinen Beitrag daran hat. Ich habe damals vor 5 Jahren bei der Hyposensibilisierung genauso reagiert. Heißt, daß ich alle getesten Lebensmittel wieder nicht vertragen habe, als ich die Spritzen bekommen habe. Als ich dann Pause hatte, ging es wieder.

Nun habe ich ein bißchen Angst, daß alles wieder von vorne los geht, da ich schon jetzt weiß, daß sehr heftige psychische Belastungen auf mich zukommen. Und diese kann ich nicht verhindern. Wenn sich das nun wieder auf die Ernährungsverträglichkeit auswirkt, dann weiß ich auch nicht weiter.

Wie wirkt sich Streß der nicht positiv ist auf Sie aus? Was machen Sie zur Vorbeugung?

Ihre Sigrid Gramlow

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